Vandalistischen BVG-Bus aus dem Verkehr gezogen (Annette Blum) Berlin, Wannsee, März '10: Die Polizei bemerkt bei einem BVG-Bus Ölverlust und stoppt am S-Bahnhof Wannsee das Fahrzeug. Eine detailierte Überprüfung deckt neben starkem Ölaustritt im Motorraum einen ausgeschlagenen Stoßdämpfer, eine undichte Auspuffanlage, lose Kühlwasserrohre, Schäden an der Lenkhilfe und diverse Beleuchtungsmängel auf. Der 142er bekommt Ärger, das ist gewiss. Sein Schicksal: Werkstatt mit allen Konsequenzen! Mutter BVG muss diese tragen, Eltern haften für ihre Kinder. Falsch erzogen? Sollte Mama BVG sich nicht mal das Beispiel der Ahnen ins Gedächtnis rufen und die klassische und ausgesprochen defensive gewaltfreie, umweltfreundlichere, geräuschärmere Variante reanimieren und ihrer Brut endlich ein Fundament für intelligente Entwicklung bieten?Rentenglück - jetzt kapier' ich das: (Annette Blum)Also ich bin im geburtenstarken Jahr 1959 geboren und kann von mehrfachem Glück sprechen, denn die Existenz der Pille
Waidmannslust(Annette Blum)- Damit Schulkinder auf dem Weg zur Schule oder wohin Schulkinder sonst gerne gehen möchten, nicht von Wildschweinen überrrannt oder angerempelt werden, soll die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung angehalten sein, Ampeln in besonderer Form umzurüsten, damit Wildschweine, wie jeder andere Verkehrsteilnehmer auch, an Ampeln haltmachen. Da man nicht davon ausgehen kann, dass Wildschweine auf wechselnde Farben menschlich reagieren, so wird vorausgesetzt, dass sie sich entsprechend durch Kratzvorrichtungen an Ampelmasten ablenken lassen werden, was die Schulkinder gleichzeitig zu erhöhter Aufmerksamkeit im Straßenverkehr ambitionieren dürfte. Sie sollten sich dort lediglich nicht von Wildschweinen ablenken lassen.Mein ökologischer Fußabdruck. (von Annette Blum) Das ist die Fläche der Erde, die notwendig ist, um meinen Lebensstil und -standard (unter Fortführung heutiger Produktionsbedingungen) dauerhaft zu ermöglichen. Es schließt Flächen ein, die zur Produktion meiner Kleidung und Nahrung und zur Bereitstellung von Energie, aber unter anderem auch zum Abbau des von mir erzeugten Mülls oder zum Binden des durch meine Aktivitäten freigesetzten Kohlendioxids benötigt werden. Dafür habe ich den CO2-Rechner in Gang gesetzt), der zu folgendem Ergebnis über meine Emissionen gekommen ist:
Dafür, dass ich so wenig, genauer gesagt, kein Auto fahren, esse ich viel und habe es ordentlich warm. Mitten in der Stadt lebt es sich ernergiesparender für mich. Wenn ich das richtig verstanden habe, liege ich statistisch etwas über der Hälfte zwischen einer Afrikanerin mit 1,7 Tonnen und einer Deutschen mit rund 10 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr, sowie bei gut einem Drittel, auf der Skala Afrikanerin (1,7 Tonnen) bis Nordamerikanerin (19 Tonnen). Sollte ich mich hier zum Nachteil der Emissionen verrechnet haben, bin ich bereit, zur Strafe wieder an der roten Ampel, Lietzenburgerstraße / Bayreutherstraße, zu stehen und die Zahlen der dort frierenden Wartenden mit den einzeln in Limousinen sitzend Rasenden zu vergleichen. Zur 75. Internationalen Grünen Woche in Berlin gab es 1600 Aussteller aus 56 Ländern. Agrarministerin Ilse Aigner (CSU) sagte am 15. Januar 2010 beim Eröffnungsrundgang: „Hier kommt wirklich das Beste zusammen." – Was meinte sie, Sellerie? Kartoffeln? Zum CO2-Rechner: Daten in den Schredder - Artikel 10 Abs. 1 des Grundgesetzes hat uns einen großen Gefallen getan, HA(Annette Blum)„Der Gesetzgeber ist nicht in der Lage, die Verantwortung für die Begrenzung und Verwendungszweck e der Speicherung unserer Daten zu tragen...“ Vielleicht würde er sonst zusammenbrechen weil es einfach zu viele sind? Endlich ist dieses Mistgefühl gerichtlich umgetauft: Es heißt jetzt nicht mehr „Paranoia“, sondern "ein diffus bedrohliches Gefühl des Beobachtetseins, das eine unbefangene Wahrnehmung der Grundrechte in vielen Bereichen beeinträchtigen kann“ und wir können wieder mehr darauf aufpassen, wann wir wirklich verrückt werden. Vorerst gibt es jedenfalls einen Grund zum Abfeiern: Yeeeah! Supi! Einfach mal voll guuut, JA! Aber: Die Abfrage von IP-Adressen seitens der Behörden geht immer noch ohne Richtervorbehalt. Und: Wenn Leib, Leben, der Bestand des Bundes oder eines Bundeslandes bedroht sind dürfen Nachrichtendienste zugreifen. Und: Wer sich aus der Masse als Indiviuum etabliert, und in eine „im Einzelfall besonders gewichtige“ vom Gesetzgeber „ausdrücklich zu benennende“ Ordnungswidrigkeit verwickelt, der hat - äh... nicht aufgepasst? Fazit: Keine Panik!
Kurzmitteilung:(Annette Blum)Flüchtlingen menschlichere „Gastgeber“ sein? Was 2008 los war ... Es flohen - auf dem Landweg 23,4 Mio, auf dem Luftweg 27,7 Mio und auf dem Seeweg 5,8 Mio Menschen nach Europa. Die EU - gründete zur Koordination eine Grenzschutzagentur namens Frontex (*2005) und stellte einen Pool bereit mit 220 Mitarbeitern, 91 Schiffen, 20 Hubschraubern und 18 Flugzeugen. Tatsächlich praktizierte Solidarität - 12 Schiffe, 5 Hubschrauber und 8 Flugzeuge kamen zum Einsatz.... die Genfer Menschrechts-Konvention, und was jetzt geplant ist - Innenkomissarin Cecilia Malmström plant: Richtlinien für Mitgliedstaaten, eigenen Ausrüstungspool für Frontex, Beachtung der Genfer Menschenrechts-Konventionen bei Abschiebungen, wenn die Flüchtlinge keine Kriminellen oder Illegale sind (Gespräche mit Türkei und Lybien stehen noch aus, werden aber gegebenfalls statttfinden, sobald sich Gaddafi und die Schweiz aufhören diplomatisch zu streiten). Toll!!!Wörtliches: (Annette Blum)Disziplinarrechtlich aufgefallen? Kein Problem! Zurück in Afghanistans „Bürgerkrieg“ spielt das Image der ausländischen (deutschen, amerikanischen...) Polizeiausbilder keine Rolle. Also ran an den Speck, Ihr Lumpen!
(Anzeigen)Google tötet dich!(von MartyQbus) Ich bin ein Opfer des Informationszeitalters. Man hat mir immer gesagt, wenn du an Information kommst, dann sauge sie auf, nimm alles, was du kriegen kannst, wer weiß, wann du es wieder brauchst! Die Ausbildung zum Journalisten hätte ich an der Journalistenschule machen können. Da ich aber bedingungsloser Autodidakt bin, habe ich lieber Lexika auswendig gelernt. Heute gibt es Google. Aber Google hat mich geschafft! Lerne mal Google auswendig! Ich bin den ganzen Tag am Suchen. Ein Link führt zum nächsten. Meine Zeit ist mit der Google-Recherche völlig ausgefüllt. Ich hab mir jetzt eine Uhr gebaut, die 26-Stunden-Tage anzeigt. Das ist ganz einfach, entweder schreibst du einfach auf ein analoges Zifferblatt 13 Stunden auf oder du lässt die Digitaluhr einfach erst bei 27 wieder auf Null springen. Aber die Synchronisierung mit der von Google an gelinkten Systemzeit ist die Hölle! Gib einfach mal "Atomuhr" ein, du weißt schon, oben im Suchfenster! Die Systemzeit, nach der sich wohl alle unsere Mitmenschen richten, obwohl sie eigentlich total willkürlich ist, die bringt dich in den Wahnsinn. Google schiebt ständig neue Zeiten und Ergebnisse nach. Das alles zu recherchieren hat mich schon viele Nächte gekostet. OK, wir haben uns alle mit der Zeit arrangiert, niemand kann sagen, wer die Stunde NULL festgelegt hat. Übrigens spricht das Ergebnis "mit der Zeit arrangiert" eine andere Sprache in der Suchmaschine. Sonst lassen wir uns doch auch nicht alles vorschreiben, regen uns über Genfood und Massentierhaltung auf, gehen lieber in den Bioladen, wollen doch alles natürlich haben, doch Google übersetzt gnadenlos "natrlich alles haben!". In einem Satz: Wie kommen wir vom Hölzchen zum Stöckchen? Wir verlieren uns in einer endlosen Suche mit Links, die ins Nirgendwo führen.Auch ich verliere mich. "Ich will alles wissen, restlos", sagte mein Klassenlehrer einmal, als wir wieder die Hauptsicherung der Schule außer Kraft gesetzt hatten, weil wir unsere eigenen Experimente im Physiksaal machten. - Ich hab schon damals nichts gesagt, vielleicht sag ich jetzt auch nichts mehr. Warum auch, ich muss was in Google suchen!